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Mehrere Schalldämpfer möglich

HEGERING ANGERLAND

Dortmund (LJV). Mit Erlass vom 26.10.2017 erkannte der NRW-Innenminister ein  Bedürfnis für die Verwendung von Schalldämpfern durch Jäger bei der Verwendung  von Langwaffen mit schalenwildtauglichen Kalibern grundsätzlich an.
Da mit diesem Erlass der Bedarf bei Jägern in der Regel nur für einen Schalldämpfer  anerkannt wurde, hat sich der LJV NRW umgehend beim Innenministerium dafür eingesetzt, auch den Erwerb mehrerer Schalldämpfer für Jäger grundsätzlich zu ermöglichen.
Mit  ergänzendem Erlass vom 17.11.2017 hat das Innenministerium nun noch einmal klar gestellt, dass die Nutzung verschiedener Waffen mit unterschiedlichen Kalibern  und Einsatzgebieten als Begründung für das Erfordernis weiterer Schalldämpfer  grundsätzlich ausreicht.
Diese  Begründung sollte der Jäger schriftlich gegenüber seiner Waffenbehörde darlegen.  Im Übrigen hat das Ministerium auch klarstellend darauf hingewiesen, dass ein Schalldämpfer ggf. auch für Waffen in verschiedenen schalenwildtauglichen  Kalibern genutzt werden kann.
Ein  herzliches Dankeschön an Innenminister Reul für diese Klarstellung im Sinne des  Gesundheitsschutzes für Jäger und Jagdhunde!
Gleichzeitig wurde aber auch nochmals darauf hingewiesen, dass es vor dem Erwerb und Besitz  von Schalldämpfern durch Jäger eines Voreintrags in die WBK bedarf, da Schalldämpfer waffenrechtlich nicht unter das “Jägerprivileg” für den Erwerb von Langwaffen ohne Bedürfnisnachweis fallen.

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