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Mehr BIO geht nicht

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Wildbret – mehr Bio geht nicht!

Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg und NRW-Umweltminister Johannes Remmel eröffneten NRW-Wildwochen

Am 27. November fand die diesjährige Auftaktveranstaltung der NRW-Wildwochen im Gasthaus Klein in Netphen-Deuz (Kreis Siegen-Wittgenstein) statt. Zum dritten Mal in Folge übernimmt Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel die Schirmherrschaft dieser landesweiten Informationsoffensive, die noch bis zur Dortmunder Messe Jagd & Hund vom 29. Januar bis 3. Februar 2013 andauert. Der Landesjagdverband NRW führt die Kampagne gemeinsam mit dem Fleischerverband NRW, dem DEHOGA NRW, dem Verein NRW kulinarisch sowie dem Landesbetrieb Wald und Holz durch.

Frisches Wildbret von Hirsch, Wildschwein, Reh, Hase, Fasan, Ente oder Taube hat jetzt im Herbst Saison, wenn das Jagdjahr seinen Höhepunkt erreicht. Jährlich kommen rund 25.000 Tonnen Wildbret aus deutschen Revieren auf den Markt. Die Jagd in Deutschland bedeutet nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, die auch nach allen internationalen Konventionen als eine Form des Naturschutzes anerkannt ist.

„Mehr Bio als Wildbret geht nicht“, fasste Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes NRW, die Produkteigenschaften von Wildbret aus heimischen Revieren zusammen. NRW-Umweltminister Johannes Remmel bekräftigte dies und erklärte, dass er auch privat immer etwas Wildbret in der Kühltruhe habe.

Olaf Offers, Präsident des DEHOGA NRW, und Ehrengast Paul Breuer, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, hoben besonders den regionalen Bezug von Wildbret als Identität stiftendes Merkmal hervor, während Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz, sowie Adalbert Wolf, stellvertretender Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes NRW auf die wirtschaftliche Bedeutung für die Forstwirtschaft und das Metzgerhandwerk eingingen.

Wildbret ist nicht nur lecker. Es ist auch gesund. Es ist reich an Mineralstoffen, sehr bekömmlich und leicht verdaulich. Wildbret ist fettarm, aber reich an hochwertigem Eiweiß. Es ist kalorienarm, aber voller Vitamine und Spurenelemente.

Wildbret liegt somit voll im Trend bei einer schmackhaften, biologisch-vollwertigen Küche.

Bei den NRW-Wildwochen weisen Jäger, Förster, Gastronomen und Fleischer gemeinsam auf die Vorzüge von Wildfleisch hin. Sie verkaufen Wildgerichte und Wildbret zu angemessenen Preisen und sind Garant für beste Qualität aus heimischen Revieren. Bei Supermärkten sollte unbedingt die Herkunft des Fleisches kontrolliert werden.

Die NRW-Wildwochen enden auf der Messe „Jagd & Hund“ vom 29. Januar bis 3. Februar 2013 in Dortmund. Eine große Sonderschau bietet dann auf rund 200 m² Ausstellungsfläche auch Nichtjägern, Hobbyköchen und Feinschmeckern alle Informationen rund ums Wildbret – von der richtigen Kühlung über leichte Gerichte für die schnelle Küche bis zum Festtagsbraten.

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