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Landesjägertag 2019

HEGERING ANGERLAND

Lob  für Jägerinnen und Jäger in NRW
800 Teilnehmer erlebten  Landesjägertag in Münster am 18. Mai 2019
Münster, 23. Mai 2019 (LJV). â€NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser lobte am vergangenen Samstag das  Engagement der nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger: “Sie leisten mit ihrer Arbeit und mit Ihrem Einsatz einen wertvollen Beitrag zum Schutz und dem  Erhalt der Natur.” Dem stimmten auch die anderen Redner zu.
Münsters Oberbürgermeister Markus  Lewe fasste die abgeschlossene Debatte zum Landesjagdgesetz treffend zusammen: “Sie haben in der Öfentlichen Diskussion eine wichtige Botschaft an die Politik  gesendet: Leute, bevormundet uns nicht!”
Max Freiherr von Elverfeldt, Bundesvorsitzender des Aktionsbündnisses Forum Natur und der Familienbetriebe Land und Forst, nahm sogar seinen Hut mit ans Rednerpult, um ihn dann symbolisch für die Gemeinschaftsleistung aller Bündnispartner im ländlichen Raum zu ziehen.
Der westfälische Bauernpräsident Johannes Röring MdB machte die Sorgen seiner Mitglieder wegen der Bedrohungslage durch die Afrikanische Schweinepest deutlich und rief dazu auf, bei der  Wildschweinbejagung nicht nachzulassen. Mit Bezug auf Forderungen vom linken Rand des Berliner Politparketts stellte er fest, dass Enteignung nicht zu einer  modernen Volkswirtschaft passe.
Jägerpräsident Ralph-Müller  Schallenberg richtete in seinen Reden auf dem Landesjägertag und der  nachmittäglichen LJV-Mitgliederversammlung den Fokus der nordrhein-westfälischen  Jägerinnen und Jäger auf die Zukunft. “€žDie jagdpolitischen Themen gehen uns  nicht aus. Das gilt auch bei den Themen Waffenrecht, Wolf und Bundesjagdgesetz”, so sein Appell.
Im Rahmen des Landesjägertages erhielt der Hegering Monschau aus der Kreisjägerschaft Aachen den  Biotophegepreis der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW für das Projekt  “Eindämmung des drüsigen Springkrautes”
Den Lernort-Natur-Preis der  Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW erhielt der Hegering Lintfort-Neukirchen  in der Kreisjägerschaft Wesel für sein Projekt “Lernort Natur im Hegering  Lintfort-Neukirchen”.
Beide Preise sind mit jeweils 2000,- Euro dotiert.
In der LJV-Mitgliederversammlung stand die Einführung eines Jagdbeitrages ab dem Jahr 2021 im Mittelpunkt. Dieser  wird benötigt, um die wegfallende Jagdabgabe kompensieren zu können, mit der wichtige Aufgaben im Jagdwesen bisher finanziert wurden. Damit wird eine  Forderung des Landesjagdverbandes “Jägergeld in Jägerhand” erfüllt. Eine finanzielle Mehrbelastung für das einzelne Mitglied entsteht nicht, da der  zukünftige Jagdbeitrag in gleicher Höhe wie die bisherige Jagdabgabe erhoben  werden soll. Eine Entscheidung dazu steht für die Mitgliederversammlung 2020 an. Müller-Schallenberg versprach ein gründliches und transparentes Verfahren.

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