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Fr├╝hjahrswanderung 16.05.2019

HEGERING ANGERLAND

Fr├╝hjahrswanderung am 16.05.2019

Traditionell hat der Hegering Angerland alle Mitglieder mit Familie, Freunden und Bekannten zur kostenlosen Fr├╝hjahrswanderung durch den Schlosspark Heltorf am 16. Mai um 18 Uhr eingeladen.

Nach der musikalischen Begr├╝├čung durch Hegeringleiter Friedhelm Heinrichs und Thomas Lenerz, ├╝bernahm Revierf├Ârster Klaus Weinem das Kommando. Forstverwalter a. D. Herr Klaus Sch├╝ck, der uns ├╝ber Jahre durch den Park begleitet hat, hat das Zepter an seinen jungen Kollegen weitergereicht. Der Hegering Angerland bedankt sich noch einmal ganz herzlich f├╝r das Engagement von Herrn Klaus Sch├╝ck ├╝ber die Jahre hinweg.

Bei einer Tasse Tee im Jahre 1796 machte Abbe┬┤ Biarell, ein franz├Âsischer M├Ânch, der die Gastfreundschaft vom Grafen Carl-Wilhelm von Spee genoss den Vorschlag, um Schloss Heltorf herum, einen ÔÇ×englischen GartenÔÇť anzulegen.

Das war einfacher gesagt als getan. Die daf├╝r vorgesehene Fl├Ąche war eine W├╝ste mit Lehm- und Sandgruben, auf der nur verkr├╝ppelte Fichten gewachsen waren. Um das Land urbar zu machen wurden mit ├╝ber einer Million handgefertigter Holzn├Ągel Grassoden befestigt. Sp├Ąter konnten dann die ersten B├Ąume gepflanzt werden. 1803 wurde dann der Gartenbaumeister Maximilian Weyhe damit beauftragt, den ÔÇ×englischen GartenÔÇť  zu gestalten.

Im Laufe der Zeit wurde von jedem Grafen, der auf Schloss Heltorf residierte, Ver├Ąnderungen und Neuanpflanzungen vorgenommen. Die ersten Rhododendren wurden zwischen 1830 und 1840 gepflanzt. Neben der Vielfalt der Rhododendren beherbergt der Park ca. 40 verschiedene Eichen- bei rund 700 Baumarten. Im Laufe der Wanderung gew├Ąhrte Klaus Weinem den Teilnehmern interessante Einblicke in die Waldwirtschaft. Der Hegering bedankt sich bei Herrn Weinem, der w├Ąhrend der F├╝hrung keine Frage unbeantwortet lie├č.

Auswirkungen des Extrem-Sommers 2018

Wer im letzten Jahr die Bl├╝tenpracht der Rhododendren erleben durfte, musste sich in diesem Jahr mit sp├Ąrlichem Bl├╝tenstand zufrieden geben. Die lang anhaltende Hitze und damit verbundene Trockenheit im letzten Jahr, hat den Pflanzen erheblich zugesetzt. Es bleibt die Hoffnung,  dass es im n├Ąchsten Jahr wieder voll bl├╝hende Rhododendren gibt. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

Am Ende der Wanderung gab es wieder auf dem Verloher Hof  eine Erfrischung, die auch gerne angenommen wurde. Bei Bier und diversen anderen Getr├Ąnken verging die Zeit wie im Flug und so scheint es auch zur Tradition geworden zu sein, dass der letzte Besucher um 21 Uhr den Hof verlie├č.    

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