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Förderung Trichinenuntersuchung

HEGERING ANGERLAND

NRW-Landwirtschaftsministerium verlängert Förderung der Trichinenuntersuchung bei Frischlingen

Ersten Einschätzungen des Ministeriums zufolge hat sich die Jagdstrecke gerade bei Frischlingen bereits deutlich erhöht.

20.  November 2017, Dortmund (LJV). Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat die Förderung der Trichinenuntersuchung für erlegte Frischlinge (max. 20 kg) bis zum 31. März 2018 verlängert.

Per  Erlass vom 16. November 2017 hat das Ministerium verfügt, auch in den kommenden  Monaten bis zum Ende des Jagdjahres 2017/18 die im Einzelfall bei den Kommunen anfallenden Kosten für die Trichinenuntersuchung mit max. 10,- Euro pro erlegtem Stück zu stützen.

Das  Projekt war im August 2017 mit einem Betrag von 50.000 Euro gestartet worden und  soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dieser Förderbeitrag wurde nun um weitere 50.000 Euro erhöht und das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz angewiesen, rechtzeitig zu berichten, sollte der Betrag erschöpft  sein.

Antragsberechtigt  sind die Kreise und kreisfreien Städte. Es werden nur Kosten für Proben an  Frischlingen erstattet. Frischlinge in diesem Sinne sind Wildschweine, welche zum Zeitpunkt der Erlegung ein Körpergewicht von maximal 20 kg aufweisen. Das  Gewicht der beprobten Wildschweine ist durch eine geeignete Unterlage (Kopie des  Wildursprungsschein) nachzuweisen. Es werden nur Kosten für Proben  berücksichtigt, bei denen das Erlegungsdatum des beprobten Frischlings nach dem  11.08.2017 liegt.

Der  Landesjagdverband NRW hatte sich im Vorfeld wiederholt und vehement für eine  landesweite Abschaffung, jedenfalls aber Senkung, der Untersuchungsgebühren für  gestreifte Frischlinge eingesetzt.

Durch  eine intensive Bejagung muss der Schwarzwildbestand reguliert und dessen  natürlicher Aufbau sichergestellt werden. Daher sollte der Abschuss aus  mindestens 75 % - besser 80 % - Frischlingen, 15 % Überläufern, 5 % unterrangigen Bachen und 5 % Keilern bestehen. Der hohe Eingriff in die Jugendklasse ist der sichere Garant für die Bestandsregulierung und  Wildschadensminderung. Alle Jagdarten sind zu nutzen.

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